Die meisten von uns haben es in Perfektion gelernt, Dinge zu hinterfragen, nichts einfach hinzunehmen, andere zu kritisieren und zu glauben, man könne selbst alles am besten. Warum ist das so? Oft fehlt uns Vertrauen. Aus den verschiedensten Gründen.

Vertrauen lernen – in Menschen und ihre Expertise

Nichts hätte den Mangel an Vertrauen besser verdeutlichen können als die Corona-Pandemie. Auf einmal ist jede und jeder von uns Virolog*in, Ärztin, Arzt und Politiker*in. Demnach müssten wir alle alles können und das auch noch besser als die anderen. Aber ist es nicht gerade die Vielfalt, die uns so weit nach vorn gebracht hat? Es gibt unzählige Ausbildungsberufe, Studiengänge und sonstige Berufungen. Auf unterschiedlichste Weise haben die Menschen ihr Können, ihr Fachwissen perfektioniert.

Wir sollten üben, wieder mehr zu vertrauen – in die Expertise unserer Kolleg*innen, und zwar über sämtliche Hierarchieebenen hinweg. Niemand trifft leichtfertige Entscheidungen. Genau darum sollten wir wieder Vertrauen aufbauen! Weil wir damit Stress vermeiden.

„Ich vertraue dir, du machst das schon. Das ist deine Profession.“ Schafft so ein Satz nicht eine gemeinsame Art der Entspannung?

Gemeinsam nach vorn schauen

Auch wenn die Pandemie nervt, können wir bis hierhin doch sagen, dass wir im Bereich der TÜV Rheinland Kraftfahrt gut unterwegs sind. Wir haben sehr gute Maßnahmen, um uns bestmöglich zu schützen. Und wir dürfen weitermachen, haben keine oder kaum finanzielle Einbußen. Das ist doch ein Grund, sich in dem ganzen Gewusel negativer Nachrichten mal wieder zu freuen. Wir müssen nicht auf versprochene Gelder der Regierung warten und um unsere finanzielle Existenz bangen, wir bekommen unser Gehalt. Wie cool ist das denn? Das haben wir gemeinsam geschafft! Durch unseren täglichen Einsatz bei unseren Kund*innen. Darum lohnt es sich, nach vorn zu schauen.

Persönlich befinde ich mich manchmal in einem Gewissenskonflikt. Die Landesregierung fordert die Arbeit im Homeoffice, wo immer es möglich ist. Bei mir wäre es teilweise möglich. Aber es gibt bestimmt Kolleginnen und Kollegen, die sich die Frage stellen: „Warum dürfen andere und ich nicht?“ Sie fühlen sich allein gelassen. Die körperliche Gesundheit des Teams schütze ich, indem ich im Homeoffice arbeite und Kontakte vermeide; die seelische Gesundheit und die Moral schütze ich, in dem ich auch vor Ort arbeite – natürlich mit den üblichen wichtigen Hygienemaßnahmen. Also übe ich Spagat – und das leidenschaftlich gerne. Vielleicht schafft auch das Vertrauen.

Vertrauen

Darauf vertrauen wir: Unsere Expert*innen machen das Leben sicherer

Wenn wir wieder einander und unserem Arbeitgeber vertrauen, dann strahlen wir ein Gefühl aus, das auch Vertrauen bei unseren Kund*innen schafft. Und wenn diese uns weiterempfehlen, können wir mit erhobenem Haupt in die Zukunft gehen und neue Dienstleistungen auf den Markt bringen. Deshalb erkläre ich Kund*innen nicht nur, welche Dienstleistungen wir anbieten und wie wir diese Dienstleistungen durchführen, sondern auch, warum wir sie anbieten: Weil wir darauf vertrauen, dass unsere Kolleg*innen mit ihrer Expertise und ihrer Profession das Leben sicherer machen.

„Warum gehst du zu TÜV Rheinland? – Weil ich den Leuten dort vertraue!“ Ein gutes Gefühl, oder?

Autor des Beitrags

Christian Rudnick

Christian Rudnick

Gebietsleiter Kraftfahrt

Christian Rudnick ist Gebietsleiter Leverkusen bei der TÜV Rheinland Kraftfahrt GmbH. Neben seinen strategischen Aufgaben, der Verantwortung für die Mitarbeiter und der Kundenbetreuung prüft er weiterhin selbst Fahrzeuge, führt Änderungsabnahmen, Änderungsbegutachtungen, Einzelabnahmen sowie Fahrerlaubnisprüfungen durch. So verliert er nie den Kontakt zum Kerngeschäft. Wenn er mal nicht für TÜV Rheinland tätig ist, verbringt er gern viel Zeit mit seiner Familie. Entweder im Garten oder „auf Achse“ mit dem Wohnwagen. „Sollte auch meine Familie einmal keine Zeit haben, beschäftige ich mich mit dem sukzessiven Aufbau eines Smart Homes.“

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