In der heutigen digitalen Welt befinden sich viele von uns im ständigen Selbstoptimierungswahn. Alles muss perfekter als perfekt laufen – jede Minute im Kalender ist privat und beruflich durchgetaktet. Auch wenn es um das Thema Sport geht, gibt es für jede erdenkliche Disziplin die passende Fitness App. Diese trackt alles – von der Schrittzahl bis zur Herzfrequenz – und sortiert die User auch direkt ins passende Ranking im Freundeskreis ein.

Da stellen sich natürlich ein paar berechtigte Fragen:

  • Warum zeichne ich jegliche sportliche Aktivität auf?
  • Wobei hilft mir eine Fitness App?
  • Was ist in puncto Datenschutz zu beachten?
  • Was kann ich tun, um sportlich aktiver zu werden?

In diesem Artikel möchtet ich diese Fragen einmal in Bezug auf das Thema Laufen beantworten, da ich selbst seit vielen Jahren meine regelmäßigen Trainingseinheiten aufzeichne.

Warum zeichne ich jegliche sportliche Aktivität auf?

Die Frage nach dem Warum ist schwer zu beantworten. Und ich glaube, jeder von uns hat eigene Gründe dafür, eine Fitness- oder Lauf App zu nutzen. Wie bei vielen anderen Dingen setzen wir uns auch beim Sport bestimmte Ziele. Der eine möchte mit dem Laufen sein Gewicht reduzieren, die andere möchte gesünder und fitter werden. Der Dritte trainiert mit dem Ziel, einen Halbmarathon laufen zu können. In jedem Fall stellt sich schnell die Frage: Wie kann ich meinen Fortschritt und die Zielerreichung messbar machen? Woher weiß ich, ob ich auf dem richtigen Weg bin oder in die falsche Richtung laufe? Hier kommen die Fitness Apps zum Einsatz, die uns die Möglichkeit bieten, alle Aktivitäten aufzuzeichnen. Anhand von Fakten können wir unsere Erfolge sichtbar machen und wenn gewünscht auch mit unseren Freunden teilen. Schaut man am Ende des Jahres zurück, wird anhand der aufgezeichneten Daten schnell klar, was man in den vergangenen Monaten erreicht oder (noch) nicht erreicht hat.

Wobei hilft mir eine Fitness App?

Meiner Meinung nach helfen Fitness Apps wie beispielsweise Runtastic, Strava und Co. enorm dabei, die eigenen sportlichen Ziele zu erreichen. Damit lassen sich unter anderem Jahresziele definieren, etwa wie viele Kilometer man insgesamt laufen möchte. So kann ich mir tagesaktuell und bei jeder Trainingseinheit einen Überblick verschaffen, wo ich aktuell stehe. Auch die soziale Komponente ist nicht zu unterschätzen. Über ihre Fitness Apps können sich die User mit Freund*innen vernetzen und gemeinsame Challenges starten. Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass dies sehr motivierend sein kann.

Was ist in puncto Datenschutz zu beachten?

So viel steht fest: Fitness Apps und Wearables wie Tracking-Armbänder oder Smart Watches sind interessante Tools, um sich selbst zu kontrollieren, zu optimieren und mit anderen zu messen. Doch was auf der einen Seite Spaß macht und der Gesundheit zu Gute kommt, wirft auf der anderen Seite die Frage auf, was mit den persönlichen Daten passiert? Kritiker befürchten, dass Unternehmen versuchen könnten, aus den in der Cloud gespeicherten Daten Profile zu erstellen, um Menschen zu bewerten.

Ein paar Sicherheitsregeln sollten die Nutzer in jedem Fall beachten. So ist eine gewisse Vorsicht angebracht, wenn ich Daten in den sozialen Netzwerke teilen möchte. Sensible Informationen zum eigenen Körper sind kein geeignetes Thema für die gesamte Community. Zudem sollte das Passwort für die Fitness App aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen und nicht unverschlüsselt auf dem Handy hinterlegt werden. Und natürlich sollte die Sicherheitssoftware stets auf dem neuesten Stand gehalten werden. Für Wearables gilt: Seit Ende Mai 2018 müssen die Hersteller die Auflagen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erfüllen. In den meisten Fällen wurden die Datenschutzerklärungen entsprechend angepasst. Einige Hersteller behalten sich aber das Recht vor, persönliche Daten für interne Zwecke zu nutzen oder gar an Drittfirmen weiterzugeben. Umso wichtiger ist es, die Datenschutzerklärung genau zu lesen, bevor man sich für ein Gerät entscheidet. Auch Zertifikate von TÜV Rheinland geben Auskunft darüber, inwieweit die Anforderungen an den Datenschutz berücksichtigt sind.

Was kann ich tun, um sportlich aktiver zu werden?

Zum Schluss noch ein paar Tipps, mit denen auch du sportlich sofort loslegen kannst:

  • Definiere deine Ziele!
  • Suche dir eine passende Sportart aus, die dir Spaß macht!
  • Installiere dir eine Fitness App auf deinem Smartphone und übertrage dort die Ziele!
  • Fang mit dem Training an …

Autor des Beitrags

Jan Scholten

Jan Scholten

Produkt Marketing Manager

​Der Gedanke, in Zukunft automatisiert von A nach B zu kommen, ohne sich Gedanken über das Fahrzeug zu machen, begeistert den Produkt Marketing Manager. Deshalb beschäftigt er sich beruflich mit dem automatisierten Fahren über Elektromobilität – egal ob e-Scooter oder urbane Mobiltitätslösungen in einer Smart City Umgebung. Zum Highlight werden diese Themen für Jan immer dann, wenn diese in Form von Videos aufbereitet werden.

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