Seit meiner Studienzeit waren meine Tätigkeiten in den unterschiedlichsten Projekten immer mit zeitlichen Engpässen und vielen Reisen verbunden. Alle Versuche, regelmäßige Trainings für berufliche Zwecke oder einfach nur Sport in meinen Alltag einzubauen, scheiterten stets an den projektbezogenen Hoch-Zeiten.

Selbstständig Wissen aufbauen

Ich habe mich deshalb bereits vor Jahren darin trainiert, Wissen selbstständig, zum Beispiel mit Büchern, berufsbegleitenden Weiterbildungen oder durch das Internet aufzubauen. Selbst bei sportlichen Aktivitäten gibt es eine Menge, was man zu Hause machen kann – und damit ist jetzt nicht Joggen oder Fahrrad fahren gemeint, sondern eher Yoga, Zumba oder ähnliche rückenfreundliche Sportarten. Das kommt mir in der aktuellen Situation zugute, da ich im Homeoffice die Ruhe und Flexibilität habe, Zeit für Weiterbildung und Lernen einzubauen.

Telefontermin mit dem Englisch-Coach

So habe ich mich zum Beispiel vor einigen Jahren entschieden, mein Englisch online zu verbessern, da ich nicht regelmäßig an Präsenztrainings teilnehmen konnte. Seit letztem Jahr trainiere ich nun intern mit dem TÜV Rheinland Programm „Let’s go international“. Ich habe mir tägliche Übungen eingebaut und mich dadurch schon wieder stark verbessert. Besonderen Spaß habe ich mit den zwölf Telefontrainings, die zum Programm dazugehören. Hierbei kann man für sich zeitlich passend halbstündige Termine buchen, bekommt dann eine größere Auswahl an verfügbaren Trainerinnen und Trainern angezeigt und kann frei wählen. So konnte ich bereits mit Trainer*innen aus Thailand, Italien, Spanien oder Deutschland telefonieren, und stets haben sich spannende Diskussionen entwickelt. Von der Corona-Krise sind wir ja weltweit betroffen, so dass dies ein interessantes gemeinsames Thema mit ganz unterschiedlichen Sichtweisen und Situationen ist. Das erweitert nicht nur mein Wissen in der englischen Sprache, sondern inspiriert auch zu interkulturellen Betrachtungen. Eine echte Bereicherung und sehr empfehlenswert.

Yoga und Kochen – zu Hause lernen per Video

Ein anderes Beispiel und ein guter Ausgleich zu dem vielen Sitzen im Homeoffice ist dann das Sportprogramm, das ich mir für zu Hause aufgebaut habe. Hier hat mir immer ein bisschen der Zugang zum Yoga gefehlt, aber ich bekomme aus zweierlei Quellen Videos mit Erklärungen und Übungen, so dass ich neben dem üblichen Outdoor-Programm jetzt auch hier den Einstieg gefunden habe.

Und schließlich lerne ich gerade auch noch besser kochen. Ob es die empfehlenswerten Videos unseres Kantinenchefs Miguel Contreras oder andere Koch- oder Backanleitungen sind – ich nutze die digitalen Möglichkeiten, um in Zeiten von Homeoffice gesund zu leben und zu kochen.pariatur. Excepteur sint occaecat cupidatat non proident, sunt in culpa qui officia deserunt mollit anim id est laborum.”

Mein Fazit:

Abschließend kann ich sagen, dass ich absolut begeistert bin von den vielen Möglichkeiten, die sich durch bereits vorhandene Angebote, aber auch durch die neu erweckte Kreativität einiger Unternehmen, Trainer*innen und Privatpersonen ergeben. Ich lasse mich gern inspirieren und probiere viele Dinge einfach mal aus. Und so bin ich sicher, dass ich aus der Krise auf jeden Fall schlauer und fitter wieder herausgehe.

In diesem Sinne, viel Spaß beim Lernen!

Autorin des Beitrags

Astrid Dorsch

Astrid Dorsch

Head of Corporate Sponsoring

Astrid Dorsch ist Head of Corporate Sponsoring innerhalb des Newsrooms bei TÜV Rheinland. Neben dieser Hauptaufgabe organisiert sie Events wie die Nacht der Technik oder das Mitarbeiter-Sommerfest. In Hamburg geboren und in Köln aufgewachsen, hat sie das Reisen zum Mittelpunkt ihres beruflichen und privaten Lebens gemacht hat. Dabei versucht sie möglichst Kultur, Sport und Genuss mit einzubauen. Politisch, beruflich oder privat glaubt sie fest an die Gemeinschaft und vernetzt sich selbst und andere mit Leidenschaft. Man trifft sie überall dort an, wo neue Themen oder offene und interessante Menschen zu finden sind.

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